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Das Programm in der Straze

SO 19
Juli 26
17:00h
STRAZEkino STRAZEsaalDie Hyäne Kino, STRAZEkultur

Tove (Die Hyäne Kino)

In „Tove“ erzählt Regisseurin Zaida Bergroth vom aufregenden Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands, deren bahnbrechendes Werk bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen verzaubert hat.
Biopic / FI, SE 2020 / Regie: Zaida Bergroth / 104 Min. / OmdtU / FSK12

Als die junge Künstlerin Tove Jansson 1945 in Helsinki die Mumins erfindet, steckt sie gerade mitten in einer Sinnkrise: Sie führt eine offene Beziehung mit dem linken Politiker Atos und ist wild verliebt in die aufregende Theaterregisseurin Vivica. Toves Vater, ein renommierter Bildhauer, blickt verächtlich auf ihre Arbeit. Und auch sie selbst würde lieber mit moderner Kunst reüssieren. Doch ausgerechnet ihre nebenbei gezeichneten Geschichten von den Trollwesen mit den Knollnasen werden von einer Zeitung in Serie gedruckt – und machen Tove in kurzer Zeit reich und berühmt. Doch ist das schon die Freiheit, nach der sie sich immer gesehnt hat?

InToveerzählt Regisseurin Zaida Bergroth vom aufregenden Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands, deren bahnbrechendes Werk bereits Generationen von Kindern und Erwachsenen verzaubert hat. Berühmt geworden ist Tove Jansson (1914-2001) mit den „Mumin“-Büchern und -Comics, die weltweit in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Doch sie schrieb auch Romane für Erwachsene, war politische Illustratorin und Karikaturistin, malte und schuf Skulpturen. Eine komplexe Künstlerin und kreative Pionierin, die ein aufregendes Boheme-Leben zwischen Helsinki, Stockholm und Paris führte, überzeugte Pazifistin war und ganz selbstverständlich mit den Geschlechterrollen ihrer Zeit brach.

Einlass: ab 16.30 Uhr
Beginn: 17 Uhr
Eintritt: 3/5€

Der Film wird in der schwedische Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

**Die Hyäne Kino ist ein queer-feministisches Filmkollektiv. Unsere Namensgeber*in, die Hyäne, ist wohl eines der queersten Säugetiere. Sie kann nicht nur optisch keinem Geschlecht zugeordnet werden, sondern lebt auch unter weiblicher Führung.
Unter dem Motto "Reclaim the Frame" zeigen wir ein Mal im Monat am Sonntag abwechselnd einen Film mit queerem Thema oder in Regie einer FLINTA*-Person.**

Dieses Filmplakat für "Tove" zeigt eine Frau in voller Bewegung, die mit einem breiten Lächeln und erhobenen Armen tanzt. Ihr Kleid ist in einem tiefen Blau gehalten und fliegt um sie herum, während sie sich dreht. Der Hintergrund ist in warmen Gelb- und Orangetönen gehalten, mit einem dezenten Muster, das an Tapete erinnert.  Besonders auffällig ist der Schatten der Frau an der Wand, der eine größere, fast überlebensgroße Figur darstellt. Dieser Schatten scheint eine andere Energie auszustrahlen, vielleicht eine stärkere oder wildere Seite der dargestellten Person. Die Beleuchtung wirft einen dramatischen Kontrast und hebt die Dynamik der Szene hervor.  Oben links auf dem Plakat ist ein Lorbeerkranz mit der Aufschrift "38. FILMFEST MÜNCHEN 2021" zu sehen, was auf eine Auszeichnung oder Teilnahme an diesem Festival hinweist. Der Filmtitel "TOVE" ist groß und in einer eleganten Schriftart in der Mitte des Plakats platziert. Darunter sind die Namen der Regisseurin Zaida Bergroth und der Drehbuchautorin Eeva Putro sowie weitere Besetzungs- und Crewmitglieder aufgeführt.  Das Plakat vermittelt ein Gefühl von Freude, Freiheit und künstlerischem Ausdruck. Die tanzende Frau und ihr Schatten könnten die Dualität des Lebens oder die verschiedenen Facetten einer Persönlichkeit symbolisieren. Die warme Farbgebung und die dynamische Komposition laden den Betrachter ein, mehr über die Geschichte von Tove zu erfahren. (filmposter-archive.de)

(c) Salzgeber

Trailer; vimeo: Salzgeber