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Das Programm in der STRAZE

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 (Ausstellung)

Mindestens 183 Menschen sind seit Anfang 1990 durch rechte Gewalttaten ums Leben gekommen.
Jedes Jahr sterben weitere Menschen aufgrund rechter, rassistischer, antisemitischer, sozialdarwinistischer oder heterosexistischer Motive. Es gibt viele Tote, die niemals Schlagzeilen machten und von deren Schicksal keine Statistik zeugt.
Die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt seit 1990« erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt.
Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 wurde die Ausstellung mehrfach überarbeitet und existiert inzwischen in der siebten Fassung. Anstoß gab eine Chronik der Zeitungen »Frankfurter Rundschau« und »Der Tagesspiegel«, die im Jahr 2000 bereits 93 Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zählten.
Traurigerweise hat die Ausstellung auch einen konkreten Bezug zu Greifswald, denn auch hier wurden bereits zwei Menschen von Neonazis ermorden - Eckard Rütz und Klaus Dieter Gerecke.
Beide Fälle sind in der Ausstellung dokumentiert.

Weiterer Ausstellungsort ist die kleine Rathausgalerie am Markt.

Das Konzept zur pädagogischen Begleitung der Ausstellung wurde für den schulischen Rahmen, und zwar schulformübergreifend, wie für die außerschulische Bildungsarbeit entwickelt.
Lehrer:innen wie Bildungsreferent:innen können hier Anregungen finden, wie der Ausstellungsbesuch gestaltet werden kann. Zur inhaltlichen Vorbereitung finden sich darüber hinaus Hintergrundinformationen zur Ausstellung und ein Glossar, das themenrelevante Begriffe erklärt.

Eintritt: kostenfrei

Weitere Infos: www.pfd-greifswald.dehttps://opfer-rechter-gewalt.de

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