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Das Programm in der Straze

MO 20
April 26
20:00h

Stiller (STRAZEkino)

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Max Frisch stellt sich die Frage: Wer bist du — wenn alle Welt dich anders sieht?
Drama / DE 2025 / Regie: Stefan Haupt / 99 Min. / OV / FSK12

Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der US-Amerikaner James Larkin White an der Grenze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose politische Affäre gesucht wird. White bestreitet seine Schuld und beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Um ihn zu überführen, bittet die Staatsanwaltschaft Stillers Frau Julika um Hilfe. Aber auch sie vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren, in Erinnerungen wird aber mehr und mehr die Beziehung des Ehepaars offengelegt. Auch der Staatsanwalt hat eine überraschende Verbindung zu dem Verschwundenen. Was ist damals genau passiert und wer ist Stiller wirklich?

Einlass: ab 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3/5€

Der Film wird in der deutschsprachigen Originalversion ohne Untertitel gezeigt.

Eine Veranstaltung von STRAZEkultur im Rahmen des Greifswalder Literaturfrühling 2026.


Montags ist Kinotag in der STRAZE.

Dieses Filmplakat für "Stiller", basierend auf dem Meisterwerk von Max Frisch, ist visuell sehr eindringlich und thematisch aufgeladen.  Visuelle Analyse und Komposition: Das zentrale Element ist das Porträt eines Mannes (vermutlich der Protagonist Stiller, dargestellt von Albrecht Schuch), dessen Gesicht und Kopf auf eine Weise dargestellt sind, die eine Identitätskrise oder Spaltung suggeriert. Ein Teil des Gesichts scheint "abgeschält" oder "weggerissen" zu sein, wodurch eine weiße Silhouette dahinter sichtbar wird, die die Form eines vollständigen Kopfes bildet. Diese Technik symbolisiert die Suche nach der wahren Identität oder das Gefühl, nicht die Person zu sein, für die man gehalten wird.  Der Hintergrund zeigt einen klaren, hellblauen Himmel mit einigen weißen Wolken und im unteren Bereich eine Andeutung einer Berglandschaft, was auf eine alpine oder ländliche Umgebung hindeuten könnte, die oft mit der Thematik der Selbstfindung oder Isolation verbunden ist.  Der Mann trägt ein hellblaues Hemd und eine dunkle Weste, was ihm ein leicht traditionelles oder zeitloses Aussehen verleiht. Die Farbpalette ist insgesamt kühl und leicht gedämpft, was die ernste und introspektive Stimmung des Films unterstreicht.  Thematische Deutung: Das Plakat spielt direkt auf das Kernthema von Frischs Roman an: die Frage nach der Identität und der Authentizität. Die Lücke im Porträt visualisiert das zentrale Dilemma Stillers – die Unfähigkeit, seine eigene Identität zu beweisen oder zu finden, und die Existenz einer möglichen anderen Identität (die weiße Silhouette). Es vermittelt ein Gefühl von Zerbrechlichkeit, Verwirrung und der Last des Selbst.  Textliche Elemente: Oben sind Auszeichnungen von Filmfestivals (München, Zürich) genannt. Der Titel "Stiller" ist prominent in einer eleganten, leicht geschwungenen Schriftart gesetzt. Die Nennung von Max Frisch als Vorlage und die Hauptdarsteller Albrecht Schuch und Paula Beer sind ebenfalls hervorgehoben. (filmposter-archiv.de)

(c) Studiocanal

Trailer; youtube: STUDIOCANAL