In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann. Drama / IT, IL 2025 / Regie: Eran Riklis / 108 Min. / OmdtU / FSK12
Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.Mit "Lolita lesen in Teheran" erzählt Eran Riklis die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte.
Einlass: ab 19.30 UhrBeginn: 20 UhrEintritt: 5€Der Film wird im Originalton (Englisch, Persisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Greifswalder Literaturfrühling 2026.
Montags ist Kinotag in der STRAZE.
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Trailer; youtube: Weltkino Filmverleih