Die STRAZE ist mit dem Rollstuhl befahrbar, es gibt einen Aufzug und eine rollstuhlgerechte Toilette (EG). Alle Toiletten sind All Gender Toiletten. Als alternative Sitzmöbel stehen Sitzsäcke zur Verfügung. Sprecht uns gern an, wenn euch etwas fehlt.

Das Programm in der Straze

MO 23
März 26
20:00h

Lolita lesen in Teheran (STRAZEkino)

In poetischen Bildern und getragen von einem herausragenden Ensemble zeigt der Film eindrucksvoll, wie Literatur selbst in den dunkelsten Zeiten Räume innerer Freiheit schaffen kann.
Drama / IT, IL 2025 / Regie: Eran Riklis / 108 Min. / OmdtU / FSK12

Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert.

Mit "Lolita lesen in Teheran" erzählt Eran Riklis die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte.

Einlass: ab 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5€

Der Film wird im Originalton (Englisch, Persisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Greifswalder Literaturfrühling 2026.


Montags ist Kinotag in der STRAZE.

Dieses Filmplakat für "Lolita lesen in Teheran" zeigt eine Gruppe von Frauen, die im Vordergrund stehen, wobei die zentrale Figur ein aufgeschlagenes Buch hält. Die Frauen blicken in verschiedene Richtungen, einige direkt in die Kamera, was eine Mischung aus Nachdenklichkeit und Entschlossenheit vermittelt. Im Hintergrund ist eine Menschenmenge zu sehen, die Banner und Flaggen schwenkt, was auf eine Demonstration oder einen öffentlichen Aufruf hindeutet.  Der Titel des Films, "Lolita lesen in Teheran", ist prominent platziert und deutet auf eine Geschichte hin, die sich mit Literatur, Freiheit und möglicherweise mit den Einschränkungen in Teheran befasst. Die Farbpalette ist gedämpft, mit einem Fokus auf die Gesichter der Frauen und das Buch, was die persönliche und intellektuelle Reise der Charaktere hervorhebt.  Die Anwesenheit von Golshifteh Farahani, Zar Amir und Mina Kavani in den Hauptrollen wird hervorgehoben, was auf starke schauspielerische Leistungen schließen lässt. Der Slogan "Eine lebendige Hymne an die Freiheit" von Le Point unterstreicht das Thema des Films als Feier der Freiheit, wahrscheinlich im Kontext der iranischen Gesellschaft.  Das Plakat vermittelt eine Atmosphäre von Widerstand und intellektueller Rebellion, in der Frauen durch Literatur und ihre eigenen Stimmen nach Freiheit streben. Die Darstellung der Frauen, die zusammenstehen, symbolisiert Solidarität und gemeinsame Stärke angesichts von Widrigkeiten. (filmposter-archiv.de)

(c) Weltkino Filmverleih

Trailer; youtube: Weltkino Filmverleih