Das Programm in der Straze

MO 01
Dezember
20:00h
Film & Gespräch STRAZEkino STRAZEsaalSTRAZEkultur, DGB, Gleichstellungsbeauftragte UHGW, Gleichstellungsbüro der UMG

Girls & Gods (STRAZEkino und Gespräch)

Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten.
Doku / AU 2025 / Regie: Arash T. Riahi, Verena Soltiz / 104 Min. / OmdtU / FSK12

Inna Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt. Gemeinsam setzen sie sich mit der Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen auseinander und fragen, ob uralte Religionen die Gleichberechtigung der Geschlechter akzeptieren können und ob der Feminismus in den heiligen Hallen einen Platz finden kann.

Unter Regie von Arash T. Riahi und Verena Soltiz ist "Girls & Gods" mehr als ein visuell beeindruckender Film – es ist eine kunstvolle Erzählung, die langjährige Traditionen und Hierarchien in Frage stellt. Die Regisseur*innen weben eine fesselnde und provokative Reise, die das Publikum dazu einlädt, heilige Ikonographie durch eine feministische Linse neu zu betrachten und Symbole des Glaubens in kraftvolle Visionen weiblicher Emanzipation zu verwandeln. Das Ergebnis ist ein zugänglicher und zugleich provokativer Dokumentarfilm, der die Zusehenden einlädt, Zeug*innen eines Wandels zu werden – eines Wandels, der die Beziehung zwischen Glauben und Feminismus neugestalten könnte.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Arash T. Riahi (Regie) Wibke Schulze (Universität Greifswald) und Lisa Espeloer (Pastorin) statt. 

Einlass: ab 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei
Spenden willkommen

Der Film wird im Originalton (Englisch, Deutsch, Französisch) mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Eine Weiterbildungsveranstaltung von STRAZEkultur im Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Gleichstellungsbeauftragten der Universitätsmedizin Greifswald. 

Montag ist Kinotag in der STRAZE.

Dieses Filmplakat für "Girls & Gods" ist ein visuell beeindruckendes Werk, das durch seine einzigartige Typografie und die Darstellung von Frauenfiguren besticht. Im Zentrum steht der Titel in großen, auffälligen pinken Buchstaben, der sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Darunter sind fünf stilisierte Frauenfiguren abgebildet, die jeweils aus einer Vielzahl von Wörtern und Sätzen zusammengesetzt sind. Diese Wörter scheinen die Essenz des Films und die Themen, die er behandelt, widerzuspiegeln.  Die Figuren sind in verschiedenen Farben gehalten – von Orange und Gelb über Grün und Blau bis hin zu Lila – was eine lebendige und dynamische Komposition schafft. Die Texte, die die Figuren formen, sind vielfältig und reichen von Zitaten über Feminismus und Frauenrechte bis hin zu philosophischen und religiösen Begriffen. Man kann Wörter wie "Revolutionary", "Feminism", "Woman", "Silence", "Shame", "Obey", "Sin", "Gods" und "Violence" erkennen. Diese Wortwahl deutet darauf hin, dass der Film sich mit Themen wie weiblicher Emanzipation, gesellschaftlichen Erwartungen, Glauben und dem Kampf gegen Unterdrückung auseinandersetzt.  Die zentrale Figur, eine Frau mit einem Blumenkranz auf dem Kopf und erhobener Faust, strahlt Stärke und Entschlossenheit aus. Sie scheint die Verkörperung der weiblichen Kraft und des Widerstands zu sein, die im Film thematisiert werden. Die umgebenden Figuren, die ebenfalls aus Text bestehen, könnten verschiedene Facetten weiblicher Erfahrungen oder Perspektiven darstellen.  Das Plakat wird durch weitere Texte ergänzt, darunter Kritiken und Informationen über die Filmemacher Arash T. Riahi und Verena Soltiz sowie die Autorin Inna Shevchenko. Diese Elemente unterstreichen die Bedeutung und den Anspruch des Films.  Insgesamt vermittelt das Plakat eine Botschaft von weiblicher Stärke, Selbstbestimmung und dem Aufbrechen von Konventionen. Die kreative Verwendung von Typografie macht es zu einem aussagekräftigen und einprägsamen Kunstwerk, das neugierig auf den Inhalt des Films macht.

(c) mindjazz pictures

Trailer; youtube: mindjazzpictures