29. Januar 2026 ///
Fotos: Janne Koch
Zwei Bürgermeister und das politische Gewicht von Kunst und Kultur.
Unser erster großer Empfang seit der Eröffnung im Oktober 2020 liegt hinter uns. Wir haben eingeladen zu einem Zusammenkommen, einem Wiedersehen, und einem Sprechen über die aktuellen Herausforderungen, die im Landtagswahljahr vor uns liegen – und wie soziokulturelle Zentren wie die STRAZE dazu beitragen, damit umzugehen. Sehr gefreut haben wir uns, wie viele Menschen aus Politik, Verwaltung, Kultur- und Zivilgesellschaft unserer Einladung gefolgt sind.
Es war ein bunter Abend. Wir haben einen Rückblick auf die ersten fünf Jahre STRAZE seit der Eröffnung geworfen und vorgestellt, was unsere Pläne für die Zukunft sind. Neue Projekte, Ideen, Arbeitsschwerpunkte, und unser großes EU-Projekt ID:Pomerania, das gerade ins zweite Jahr startet. Zu Gast auf der Bühne durften wir begrüßen Krzysztof Sypień, den Bürgermeister unserer Partnerstadt Gmina Goleniów, sowie den Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. Beide haben inspirierende Grußworte zur Rolle von Kunst und Kultur in Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen gehalten. Wieder einmal ist dabei deutlich geworden, wie wichtig es ist, dass Lokalpolitik und freie Kulturszene zusammenstehen im Angesicht aktueller Herausforderungen.
Musikalisch untermalt wurde der Abend von einem eigens zusammengestellten Filmmusik-Konzert am Flügel von Dr. Paweł Motyczyński. Besonders gefreut hat uns, wie viele Gäste im Anschluss an das offizielle Programm geblieben sind, um den Abend mit uns bei Snacks und angeregten Gesprächen ausklingen zu lassen.
Das war eine Veranstaltung im Rahmen unseres Projekts ID:Pomerania, das wir gemeinsam mit dem Teatr Brama und unserer Partnerstadt, der Gmina Goleniów, mit Unterstützung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald durchführen. Das Projekt wird umgesetzt aus Mitteln des Interreg VI A Kooperationsprogramms Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027, mit Unterstützung des Fonds für Vorpommern und das Östliche Mecklenburg, sowie des Bürgerfonds Kultur. Wir bedanken uns bei allen Partner*innen!